
Die Fastenzeit gehört im christlichen Kirchenjahr zu den bekanntesten Zeiträumen: Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und führt hin zum Osterfest. Für viele Menschen ist sie bis heute eine Einladung, Gewohnheiten zu überprüfen, bewusster zu leben und sich innerlich auf Ostern auszurichten – religiös oder ganz praktisch im Alltag.
Damit Sie die Fastenzeit sicher einordnen können, finden Sie hier eine klare Definition, die wichtigsten Termine (inklusive 2026), die oft diskutierte Frage nach den „40 Tagen“, die Zählweise mit/ohne Sonntage und die Abgrenzung zur Karwoche.
Die Fastenzeit (auch „österliche Bußzeit“) ist im westlichen Christentum die Vorbereitungszeit auf Ostern. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet im allgemeinen Sprachgebrauch mit dem Karsamstag (Ostersonnabend) – unmittelbar vor Ostern. Kalendermäßig sind das 46 Tage, weil sechs Sonntage traditionell nicht als Fasttage gezählt werden; so bleiben 40 Fastentage.
| Ereignis | Datum |
| Aschermittwoch 2026 | 18. Februar 2026 |
| Karfreitag 2026 | 3. April 2026 |
| Karsamstag (Ostersonnabend) 2026 | 4. April 2026 |
| Ostersonntag 2026 | 5. April 2026 |
Als Fastenzeit wird im westlichen Christentum der Zeitraum der Vorbereitung auf Ostern verstanden – geprägt von Besinnung, Gebet, Umkehr/Buße und Verzicht. Katholisch wird häufig der Begriff „österliche Bußzeit“ verwendet; evangelisch ist „Passionszeit“ geläufig.
Die Idee einer vorösterlichen Vorbereitungszeit ist alt; eine 40-tägige Fasten- und Vorbereitungszeit ist spätestens seit der Spätantike bezeugt. Die Zahl 40 ist dabei zugleich symbolisch und biblisch geprägt (unter anderem durch die Erzählung vom Fasten Jesu in der Wüste).
Neben der kirchlichen Praxis wird Fasten heute oft breiter verstanden – als freiwilliger, bewusst gewählter Verzicht (z. B. Genussmittel, Medien, Konsum). Diese Alltagsformen müssen nicht religiös motiviert sein, knüpfen aber häufig an die kulturelle Tradition der Fastenzeit an.
Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch. Im Jahr 2026 fällt Aschermittwoch auf Mittwoch, den 18. Februar 2026.
Im allgemeinen Verständnis endet die Fastenzeit am Karsamstag (Ostersonnabend) – also am Tag vor Ostersonntag. Für 2026 ist das Samstag, der 4. April 2026 (Ostersonntag: 5. April 2026).
Hinweis zur Feinabgrenzung: In der liturgischen Betrachtung werden Karwoche und die zentralen Osterfeiern teilweise als eigener Schwerpunkt hervorgehoben. Im Alltagssprachgebrauch wird die Woche vor Ostern jedoch meist weiterhin zur Fastenzeit gezählt.
Hier entsteht die häufigste Verwirrung: „40 Tage“ versus „46 Tage“. Kalendermäßig dauert der Zeitraum von Aschermittwoch bis Karsamstag 46 Tage. Als Fastentage werden traditionell 40 Tage gezählt, weil die Sonntage nicht als Fasttage gelten.
Die Zahl 40 ist historisch und biblisch-symbolisch geprägt. Da Sonntage traditionell nicht als Fasttage zählen, beginnt die Fastenzeit im westlichen Christentum am Aschermittwoch, damit insgesamt 40 Fastentage erreicht werden.
Üblicherweise nein: Sonntage gelten im Kirchenjahr als besondere Tage (Auferstehungsbezug) und sind traditionell vom Fasten ausgenommen. Viele Menschen nutzen sie als bewusste Unterbrechung oder Erleichterung – ohne dass damit der Charakter der Fastenzeit verloren geht.
Der Schlüssel ist Ostern: Der Ostertermin ist im westlichen Christentum beweglich (kein fixes Kalenderdatum). Weil die Fastenzeit auf Ostern hin ausgerichtet ist, verschiebt sich Aschermittwoch jedes Jahr entsprechend.
Die Fastenzeit ist der größere Zeitraum der Vorbereitung auf Ostern und beginnt am Aschermittwoch. Die Karwoche ist die Woche vor Ostern (beginnend mit dem Palmsonntag) und bildet den inhaltlichen Höhepunkt am Ende der Fastenzeit.
Fastenzeit:
Karwoche:
Nicht jede Form des Verzichts muss „streng“ sein, um sinnvoll zu wirken. Viele Menschen wählen bewusst überschaubare Schritte, die im Alltag spürbar sind und Raum schaffen – für Besinnung, neue Routinen oder einen solidarischen Fokus.
Hinweis (Gesundheit): Wenn Sie Fasten als Nahrungsverzicht planen (z. B. Heilfasten oder Wasserfasten), klären Sie das bei Vorerkrankungen, Schwangerschaft/Stillzeit oder Medikamenteneinnahme vorab ärztlich ab. Dieser Text ersetzt keine medizinische Beratung.
Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch.
Im allgemeinen Sprachgebrauch endet die Fastenzeit am Karsamstag (Ostersonnabend), also am Tag vor Ostersonntag. Liturgische Abgrenzungen können im Detail abweichen.
Kalendermäßig dauert der Zeitraum von Aschermittwoch bis Karsamstag 46 Tage. Als Fastentage werden traditionell 40 Tage gezählt, weil die Sonntage nicht als Fasttage gelten.
Die Zahl 40 ist in der Tradition vor allem symbolisch geprägt. Da Sonntage vom Fasten ausgenommen sind, beginnt die Fastenzeit am Aschermittwoch, damit 40 Fastentage erreicht werden.
Üblicherweise nicht: Sonntage werden traditionell nicht als Fasttage gezählt.
Im Jahr 2026 ist Aschermittwoch am Mittwoch, 18. Februar 2026.
2026 beginnt die Fastenzeit am 18. Februar (Aschermittwoch) und endet im allgemeinen Verständnis am 4. April (Karsamstag). Ostersonntag ist am 5. April 2026.
Weil der Beginn vom Ostertermin abhängt: Aschermittwoch liegt 46 Tage vor Ostersonntag. Da Ostern jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt, verschiebt sich auch die Fastenzeit.
Die Fastenzeit ist der größere Zeitraum ab Aschermittwoch. Die Karwoche ist die letzte Woche vor Ostern (ab Palmsonntag) und konzentriert sich besonders auf Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag.
Wenn Sie die Fastenzeit nicht nur „im Kopf“, sondern auch ganz praktisch als Zeit der Neuorientierung erleben möchten, kann ein Ortswechsel helfen: Ruhe, Natur und eine klare Tagesstruktur entlasten viele Menschen spürbar – unabhängig davon, ob der Impuls religiös oder alltagsbezogen ist. Hier finden Sie unser Angebot an Fastenwanderwochen.
